Beim
Giro alles gegeben
Alles
gegeben haben die Mitglieder der RSG Emsdetten beim
Sparkassen-Münsterland-Giro am vergangenen Samstag. Leider reichte
es nicht - wie im letzten Jahr - zum Sieg in der Gesamtwertung auf
der großen Strecke. Dennoch müssen sich die Fahrer der RSG mit dem
7. Platz in der Gesamtwertung nicht verstecken. Die Strecke führte
in diesem Jahr durch den Kreis Warendorf. Dort lauerten die Beckumer
Berge auf die Teilnehmer und verlangten Ihnen alles ab. Mit dem 14.
Platz gelang Steffen Mishler
in der Einzelwertung die
beste Platzierung, Mattes
Hofmann Platz 21 und Dirk
Schulte-Austum Platz 25.
Aber auch Timo Mersmann,
Guido Bünker und Klaus-Dieter Felmet
lieferten ein super Rennen ab.
Für
Melanie Hessling
lief in diesem Jahr alles rund und die Fahrerin der RSG Emsdetten
erzielte sechs Siege und insgesamt 21 Platzierungen unter den ersten
15 Starterinnen. Die ersten beiden Siege purzelten schon beim
Saisonstart im April. Es folgte der 4. Platz bei den
Landesverbandsmeisterschaften im Einzelzeitfahren. Dann wurde sie im
Juni Westfalenmeisterin bevor Sie eine Woche später in Haldern
erneut siegte. Weiter von Platzierung zu Platzierung fuhr sie durch
den Sommer um im September noch in Eschweiler und am vergangenen
Samstag in Bonn ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. In der
offiziellen, deutschlandweiten Rangliste des Bund Deutscher Radfahrer
steht Melanie Hessling auf Platz 12. Eine atemberaubende Saison für
die sympathische 34-Jährige im Emsdettener Trikot.
Der
Start beim City Rennen im Rahmen des Sparkassen-Münsterland-Giros
war für Michael Eckert
eine der letzten Chancen, in diesem Jahr noch den Aufstieg in die
B-Klasse zu erringen. Für den Aufstieg in der Männer-Klasse
benötigt man einen Sieg oder fünf Platzierungen unter den ersten
zehn Fahrern eines Rennens. Michael hatte Ende September mit dem
zehnten Platz in Wuppertal seine insgesamt vierte Platzierung in
diesem Jahr eingefahren. Eine Platzierung fehlte demnach noch zum
Aufstieg. Doch es sollte nicht sein. In dem schnellen Rennen wurde
erbittert um die Positionen gekämpft und keinem Fahrer war ein
Ausreißversuch vergönnt. So entschied sich das Rennen im
Massenspurt, in dem Michael Eckert noch einen respektablen 20. Platz
erzielte. Dennoch kann Michael zufrieden auf die erzielten Erfolge
zurückblicken und im nächsten Jahr den Aufstieg wieder in Angriff
nehmen. Die Chancen stehen gut. (tr)