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Tour der RSG Emsdetten ins Sauer- und Siegerland

   

Einmal im Jahr ist es soweit: die RSG Emsdetten bietet eine Tour an, die sich über mehrere Tage, viele Kilometer und einige Berge erstreckt. Nachdem in den letzten beiden Jahren das Wetter auf der Tour nicht so richtig mitgespielt hat, gab es für diese Tour nur die besten Wetteraussichten. Start war am vergangen Donnerstag bei noch etwas frischen 11 Grad, aber die Zuversicht regierte, dass sich das schnell ändern wird. So setzte sich der Tross aus 21 Rennrad-Fahrern ein einem Begleitfahrzeug in Bewegung in Richtung Süden. Vorbei an Münster, durch Hamm und vorbei an Werl wurde zielstrebig das Sauerland angesteuert. Die erste Berg baute sich vor den Teilnehmern auf und allen war klar, dass dies nicht der letzte bleiben würde. Nach der ausgiebigen Mittagspause draußen in der Sonne ging es weiter und schon gleich danach erhoben sich die nächsten Berge.

Dann kam das Unvorhersehbare: das Begleitfahrzeug streikte. In dem Begleitfahrzeug befand sich jedoch das gesamte Gepäck, was die Teilnehmer unmöglich auf den letzten 50 Kilometern schultern konnten. Nur dem Organisationsgeschick des Teilnehmers Jürgen Neukirch und der Unterstützung des guten Geistes, Barbara Solzbacher aus Steinfurt, die gerade bei ihren Eltern in Meschede weilte, gelang das Unmögliche. Abends war das Gepäck im Hotel und ein neuer Wagen stand bereit. Die Teilnehmer kamen mit dem Schrecken davon und konnten ihre Tour fortsetzen.

Auch am zweiten Tag begrüßte die Sonne die RSG Teilnehmer in Cobbenrode dem Übernachtungsort. Nach einer kurzen Phase zum Einrollen wartete direkt der Jaghaus, ein Berg mit 646 Metern Höhe, auf die Teilnehmer. Dieser Berg ist nicht ohne Grund auf der Internet-Seite www.quaeldich.de verzeichnet. Hier stellen Radsportbegeisterte Touren, Pässe und Strecken ein, die den Namen „Quäl Dich“ verdient haben. Nach der Hälfte des Berges machte die RSG eine kleine Pause, danach ging es noch einmal kräftig und lang den Berg hinauf. Diese Anstrengung am frühen Morgen wurde noch durch viele weitere Berge an diesem Tag garniert. Erschöpft kamen die Teilnehmer so abends in Bischoffen im Siegerland an.

war. Vom Kahlen Asten ging es nur noch bergab in Richtung Ostwig, dem letzten Übernachtungspunkt.

 

 

Die Sonne tanzte frühmorgens auf dem Stausee in Bischoffen. Welch ein Glück mit dem Wetter und die RSG startete in ihren dritten Tag. Der Kahle Asten stand für diesen Tag auf dem Programm. Die Anfahrt gestaltete sich ungewöhnlich, da gefühlt auf dem Weg zum Kahlen Asten mehr Höhenmeter „vernichtet“ als „gewonnen“ wurden. Ein Blick auf die modernen Tachometer machte jedoch klar: Wir gewinnen an Höhe. Die Anfahrt über Langewiese und Neuastenberg machte es darüber hinaus möglich, dass ein Großteil der Steigung zum kapp 842 Meter hohen Berg bereits geschafft waren und zum Schluss nur noch eine „kurze Rampe“ mit rund 100 Höhenmetern zu meistern war. Vom Kahlen Asten ging es nur noch bergab in Richtung Ostwig, dem letzten Übernachtungspunkt.

 

Ostwig liegt 310 Meter über NN. Den Hinweis einiger Teilnehmer, dass von Ostwig bis Emsdetten es nur noch bergab gehen würde, konnte von den anderen Teilnehmern nur mit einem müden Lächeln quittiert werden. Aber nach dem Erreichen der Soester Börde wurde es tatsächlich flacher und es ging Richtung Emsdetten.

 

Am Ende standen rund 550 Kilometer bei rund 5.500 Höhenmetern auf dem Tacho und die erschöpften aber glücklichen Teilnehmer kamen wieder in Emsdetten an. Da bat der Emsdettener Fit Sommer doch den passenden Rahmen, um sich ein letztes Mal gegenseitig auf die Schultern zu klopfen für die gute Leistung der vergangenen vier Tage zu beglückwünschen. Franz Becker, der Leiter des Organisationsteams, meinte augenzwinkernd mit Blick auf das nächste Jahr „Mal schauen was ich noch so bei www.quaeldich.de finde“

 

[Bildergalerie]

 

[Videogalerie]

RSG Emsdetten 1983 e.V.